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Forschung
Bisherige und zukünftig geplante wissenschaftliche Projekte und Veröffentlichungen

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Klinik
Bisherige klinische Tätigkeiten, unsere  Reha-Fachklinik, Reha-Standort Bad Bertrich

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Universität Beschreibung der Universität Oradea, Hinweise auf Auslandsstudium, Fernstudiengänge, und Promotionen

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Publikationen
Verzeichnis meiner Veröffentlichungen und Fachbeiträge

Zytologie

Die Zytologie (Zell-Lehre) befasst sich sich als Disziplin der biologisch-medizinischen Grundlagenforschung mit dem Bau und der Funktion menschlicher, tierischer und pflanzlicher Zellen.

Die Zytometrie stellt eine Teildisziplin der Zytologie dar, welche die quantitative Analyse von Zellen und zellulären Strukturen, d.h. deren exakte Vermessung, zum Inhalt hat.

Wichtigstes “Handwerkszeug” des Zytologen stellen die verschiedenen mikroskopischen Untersuchungstechniken dar, wobei je nach Fragestellung Lichtmikroskop, Transmissions-Elektronenmikroskop und Raster-Elektronenmikroskop eingesetzt werden.

Nur das Lichtmikroskop ermöglicht die Beobachtung lebender Zellen und Organismen. Für elektronenmikroskopische Untersuchungen müssen die Untersuchungsobjekte grundsätzlich abgetötet (fixiert) und aufbereitet (präpariert) werden. Für Untersuchungen im Transmissions-Elektronenmikroskop werden die Objekte zu Ultradünnschnitten verarbeitet, für Betrachtungen im Raster-Elektronenmikroskop mit einer dünnen Goldschicht bedampft. Der Vorteil der elektronenmikroskopischen Verfahren liegt in deutlich höheren Vergrößerungen bzw. beim Raster-Elektronenmikroskop in der zusätzlichen Möglichkeit realer, d.h. maßstabgerechter dreidimensionaler Darstellungen, welche sehr räumlich wirken.

In den siebziger Jahren wurde erstmalig eine lichtmikroskopische Untersuchungsmethode entwickelt, welche eine dreidimensionale, d.h. reale und maßstabsgerecht vermessbare räumliche Darstellung zellulärer Strukturen ermöglichte. Dieses Verfahren, seitens Entwickler “Reflexionskontrast” genannt, ähnelt in dieser Hinsicht dem Raster-Elektronenmikroskop. Zusätzlich können Fotos in einem Vergrößerungsbereich von 10.000 fach bei guter Bildqualität ausgewertet werden. Somit stieß der Reflexionskontrast in Vergrößerungen vor, die bislang den Elektronenmikroskopen vorbehalten waren.

Von 1978-1982 hatte ich mich im Rahmen experimenteller Arbeiten mit dem Reflexionskontrast befasst und eine Berechnungsmethode entwickelt, das räumliche Oberflächenrelief von Zellen am Modell menschlicher Erythrozyten dreidimensional zu vermessen.

Nähere Einzelheiten hierzu einschließlich einiger mikroskopischer Bilddarstellungen finden sich hier:

Cytometrie im Reflexionskontrast

 

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